EZA Entwicklungshilfe

Schon seit vielen Jahren nehmen SchülerInnen und Lehrer der Abteilung Umwelttechnik am EZE-Projekt der Schule teil. Hier der Bericht aus dem letzten Sommer. Der Bericht über das heurige Projekt in Kenia folgt bald.

Entwicklungshilfe in KwaZulu-Natal, Südafrika
Umwelttechniker bauen Schule und Kindergarten

Ende Juni 2017 begann für ein 18-köpfiges Team der HTL Mödling, darunter sechs Umwelttechniker aus der 4BHBTS, ein 4-wöchiges Sozialprojekt in Südafrika. Das vom EZA-Verein der HTL Mödling organisierte und finanzierte Bauprojekt befindet sich 150 Kilometer südlich von Durban, inmitten einer der ärmsten Regionen der Welt.

Um die Baustelle „Ithuba School“ in einem kleinen Dorf in der Provinz KwaZulu-Natal voranzutreiben, verließ die aus Lehrern und  Schülern bestehende Truppe täglich um 07:40 die Bungalows im Resort Port Edward. Auch heuer gestaltete sich die Arbeit für dieses mehrjährige Entwicklungshilfeprojekt sehr vielfältig. Von kleineren Finalisierungsarbeiten des letztjährigen Einsatzes wie die Fertigstellung aller Innenwände sowie dem Regalbau wurde die Elektroinstallation mehrerer Klassen durchgeführt und ein neuer Kinderspielplatz gebaut. Bei den Arbeiten wurden die Schüler und Lehrer von neugierigen einheimischen Kindern beobachtet.

Umwelttechnikschüler und einheimische SchülerInnen bei der Konstruktion einer Kindergarteneinfriedung

Ziegelbauer J., Pelikan G., Henninger L., Alphart J. und Herman M. bei Erdarbeiten

Die intensiven Arbeitswochen wurden am Ende mit einer Urlaubsreise belohnt. Nach dem Sani Pass und den Drakensbergen waren die weiteren Ausflugsziele die 3000m hoch gelegene Hochebene von Lesotho mit dem Besuch von traditionellen Stämmen im Land. Nach dem Nelson Mandela Museum und einem Aufenthalt im Morgan Bay Hotel durfte die Gruppe das Safari Game Reservat erkunden, wo es neben Vogelsträußen, Zebras, Antilopen, Büffeln, Giraffen auch Elefanten und Löwen zu sehen gab.

Nationalparkbesuch (von links: Pelikan G., Herman M., Alphart J., Ziegelbauer J., Hoch L., Henninger L.)

Vollgepackt mit Teamwork, Erfahrungen, Geschichten und dem Gefühl, einer der ärmsten Regionen der Welt geholfen zu haben, traten die Lehrer und Schüler Ende Juli 2017 wieder die Heimreise an. Eine schweißtreibende, aber wundervolle Zeit, in der sowohl praktische Erfahrungen und Kenntnisse erweitert, als auch die Situationen und Perspektiven einer fremden Gesellschaft näher kennengelernt wurden. Das ist es, was unsere Schüler mitnehmen und nie vergessen werden.

Verfasser: Johannes Alphart
Mitwirkende: Moritz Herman, Gabriel Pelikan, Jakob Ziegelbauer, Luca Henninger, Lukas Hoch

Löwen im Safari Game Reservat