Pipelife

Themenvielfalt und hohe Lösungskompetenz beim

Pipelife MaturantInnenwettbewerb 2014

 Pipelife_Wettbewerb_2014_Platz 1

Am 3. Juni 2014 fand in der Pipelife Austria -Zentrale in Wiener Neudorf der traditionelle MaturantInnenwettbewerb statt. „Heuer gab es aufgrund der hohen Teilnehmeranzahl eine beträchtliche Themenvielfalt. Mit ihren Diplomarbeiten bewiesen die Schülerinnen und Schüler hohe Kompetenz bei der Entwicklung individueller Lösungen. Dadurch war der Wettbewerb besonders spannend und eine Herausforderung für die Jury – Platz 3 wurde gleich drei Mal vergeben“, berichtete Pipelife Austria-Geschäftsführer Mag. Karl Aigner über die wiederum sehr gelungene Veranstaltung.

Als Gewinner ging das Team Karoline Reither und Patrick Röggla von der Abteilung Umwelttechnik der HTL Mödling hervor. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit „Schulgarten Campus M“ planten sie nach umfassender Grundlagenforschung einen exakt auf die Bedürfnisse der SchülerInnen und LehrerInnen zugeschnittenen multifunktionalen Garten auf einer bis dato ungenützten Fläche des Schulareals:  mit adäquater Bepflanzung, Tischen zum Essen und Lernen, Klassenzimmer im Freien, Platz für Ballspiele, Brunnen, Raucherbereich, Chillzone und der Möglichkeit für Absolventen, sich auf einem „Walk of Fame“ kreativ zu verewigen.

Den 2. Platz erreichten  Madeleine Kleiß und Maximilian Reithner  von der Abteilung Tiefbau der HTL Krems für die Diplomarbeit „Neugestaltung des Knotenpunktes L47/L2158 als Kreisverkehr“. Sie entwarfen zwei Kreisverkehrsvarianten (einen konventionellen Kreisverkehr mit ∅ 29,4m und einen Minikreisverkehr mit ∅ 19m) für den vielbefahrenen Kreuzungsbereich in Absdorf, die sie unter anderem vor einem rund 100-köpfigen Bürgerforum präsentierten. Kooperationspartner ist die Straßenbauabteilung Tulln.

Platz 3 wurde drei Mal vergeben:

An Bernhard Strommer und Bernhard Winkler von der Abteilung Hochbau der HTL Krems für die Planung eines neuen, dem Stand der Technik entsprechenden, barrierefreien und energieeffizienten Kindergartens samt Musikheim für die lokale Blasmusikkapelle in Lichtenau. Das Gebäude überzeugt durch eine mit Holz verkleidete, geneigte Fassadenkonstruktion, die dem Bauwerk Dynamik verleiht. Im Kontrast dazu steht das Obergeschoss mit barrierefreier Zugangsbrücke. Die nach Südosten ausgerichteten Gruppenräume des Kindergartens werden mittels durchlaufender Glasfassade optimal belichtet.

Im Rahmen der Diplomarbeit „Passive Solarenergienutzung im Einfamilienhaus“ erstellten Emma Cirt, Johann Orasch und Martin Pszczolka von der Abteilung Umwelttechnik der HTL Mödling einen Kriterienkatalog relevanter Einflussfaktoren zur effektiven Nutzung passiver Solarsysteme. Die theoretischen Erkenntnisse wurden in einem Entwurf eines kompakten Einfamilienhauses in Südhanglage ideenreich umgesetzt.

Eindeutiges Ergebnis, klare Empfehlung, praktische Umsetzbarkeit und last but not least die sehr dynamische und anschauliche Präsentation der Diplomarbeit „Energieeffizienz eines spezifisch angepassten Heizsystems in Blons/Vorarlberg“: Damit überzeugten Johannes Edhofer und Alexander Türtscher von der Abteilung Wirtschaftsingenieurwesen der HTL Mödling die Jury.

Pipelife 2013

Foto_PipelifeAuch heuer konnten sich zwei Diplomanten der Abteilung Umwelttechnik den Sieg im Pipelife Wettbewerb sichern. Die Schüler Benedikt Heimlicher und Rafael Höfinger haben mit ihrer Diplomarbeit “Einfluss des Abflusses im Zusammenhang mit dem Pflanzenbewuchs auf die Böschungsstabilität” unter der Betreuung von Frau Prof. Martina Längauer die Jury überzeugt. Dabei wurde unter anderem der Einfluss des Indischen Springkrautes auf die Uferböschung eines Gewässers untersucht. Dieses ursprünglich am indischen Subkontinent heimische Gewächs wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze bei uns angesiedelt und hat vor allem feuchte und nährstoffreiche Standorte erobert. Einerseits verdrängt die Pflanzenart durch ihr invasives Verhalten die heimischen Arten, andererseits bildet sie eine vergleichsweise geringe Wurzelmasse aus, wodurch die Stabilität der Böschungen eingeschränkt ist. In der Folge erscheinen die Uferzonen extrem erosionsgefährdet. Die Auswirkungen des indischen Springkrautes werden infolgedessen mit einer Reihe von Messverfahren zur Boden- und Wurzelanalyse hinterlegt. Eine Kurzfassung der Diplomarbeit können Sie in unter Aktuelles nachlesen!

Pipelife 2012

Die Diplomanten Valentin Dallago, Joel Foramitti, Emanuel Lovakovic und Maximilian Wieser konnten mit ihrem Thema “Auswirkungen der Ergebnisse von Gebäude-Zertifizierungssystemen auf das lebenszyklus-orientierte technische Facility Managment” den 1. Platz erreichen!

Am 6. Juni 2012 fand der traditionelle Pipelife-Wettbewerb statt, an dem die Diplomanden der HTL Krems und HTL Mödling ihre Diplomarbeiten präsentierten. Erfreulicherweise ging heuer, nach sehr langer Zeit, der 1. Platz wieder an die Abteilung Umwelttechnik. Die Diplomanden  konnten mit ihrem Thema und ihrer ausgezeichneten Präsentation unter der Betreuung von Prof. Manfred Fuhrmann die Jury für die beste Arbeit überzeugen.Hervorragend auch die Diplomanden Georg Effenberg, Lukas Mandel und der leider erkrankte David Böck, die mit ihrem Thema „Variantenuntersuchung für die Neugestaltung der Transportleitungen der Wasserversorgungsanlage Nördliches Wienerfeld“ unter der Betreuung von Prof. Helmut Santner gemeinsam mit 2 anderen Teams den 3. Platz erreichten.

Wir gratuliere zu diesem tollen Erfolg!

Pipelife 2007

Am 12. Juni 2007 wurden im Pipelife-Schulungszentrum die Sieger des diesjährigen Wettbewerbes gekürt. Bereits zum achten Mal prämierte der größte Kunststoffrohrhersteller Österreichs damit interessante Projektideen und Diplomarbeiten des Ingenieurnachwuchses.

Den ersten Platz belegten Jana Nekola, Christian Reiter und Caroline Saller von der HTL Mödling für ihr Gesamtkonzept der Anlagen- und Gebäudetechnik einer KFZ-Schnellwerkstatt. Die von Prof. DI Dr. Alfred Fail betreute Arbeit stellte neben ökonomischen Aspekten umweltbewusstes Denken und vor allem die Energiefrage der heutigen Zeit in den Vordergrund. Der umfangreiche Aufgabenbereich umfasste Abfallwirtschaft, Brandschutz, Belichtungs- und Beleuchtungstechnik, Elektroinstallation, Gasversorgung für Autogenschweißen, Gebäudetechnik, Heizungstechnik, Klimatechnik, Lüftungstechnik und Wasserversorgung. Ausgehend von den steigenden Kosten für Beleuchtung, Belichtung, Heizung, Lüftung, etc. wurden besonders die Wirtschaftlichkeit alternativer Heizungssysteme und deren Varianten betrachtet und die gewaltigen Einsparungspotenziale aufgezeigt.

Platz zwei ging an die HTL Krems. Karl Bauer und Markus Königsberger von der Abteilung Tiefbau widmeten ihre Diplomarbeit dem Thema Verkehrssicherheit. Sie erarbeiteten gleich sechs Vorschläge für die Verbreiterung der B 3 in Höhe Schwallenbach sowie für die Ausstattung mit einem Fahrbahnteiler, um ein sicheres Queren der Fußgänger in Richtung einer ebenfalls in diesem Rahmen zu gestaltenden Busbucht zu ermöglichen. Die favorisierte Variante soll bereits im nächsten Jahr durch die Straßenbauabeilung der NÖ. Landesregierung und die Marktgemeinde Spitz realisiert werden.

Katharina Lebiedzinski und Sandra Rosskopf wurden für die vom Mödlinger Abteilungsvorstand für Bau- und Umwelttechnik, Prof. DI Leo Klosterer, betreuten Arbeit mit dem dritten Platz ausgezeichnet. In Kooperation mit dem Forsttechnischen Dienst für Wildbach & Lawinenverbauung (Sektion Wien, Niederösterreich und Burgenland -Gebietsbauleitung Burgenland und südliches Niederösterreich) befassten sie sich mit dem brisanten Thema Hochwasser. Ausschlaggebend für die “Abflussuntersuchung mit besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen von Retentionsmaßnahmen für den Greithgraben (Gemeinde Schrattenbach, NÖ) samt Sanierungs- und Ausbaumaßnahmenkonzept” waren die verheerenden Schäden, die den Anrainern durch das Sommerhochwasser 2006 entstanden waren.

Pipelife-Geschäftsführer Mag. Karl Aigner würdigte im Rahmen der Preisverleihung unter anderem die bemerkenswert hohe Qualität aller eingereichten Diplomarbeiten. Nicht ganz ohne Stolz merkte er an, dass auch er kürzlich in Finnland für das Unternehmen Pipelife Austria einen Preis entgegennehmen durfte: den “Innovation Award”, der innerhalb der mit 30 Standorten in 29 Ländern weltweit vertretenen Pipelife-Gruppe an das im Jahr 2006 innovativste Unternehmen vergeben wurde.