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Auf den Spuren Otto Wagners in Wien

Bild 1: Besuch der Otto Wagner Jubiläumsausstellung

Bild 2: Das Bautechnik-Kolleg vor den Bauten Otto Wagners an der Wienzeile

Dass Wien bei den Lebensqualitätsrankings der Hauptstädte seit Jahren ganz vorne steht ist mittlerweile rund um den Globus bekannt, dass aber auch die stadtplanerischen Großprojekte des vor 100 Jahren verstorbenen und weltberühmten Architekten Otto Wagner dahinterstehen, wird weniger damit in Verbindung gebracht.

Um mehr darüber herauszufinden unternahmen die Studierenden des Kollegs mit Fr. Prof. Vujovic-Salhofer eine eintägige Spurensuche in Wien. Diese begann in der Wienzeile, die Otto Wagner als Prachtallee vom Karlsplatz bis nach Schönbrunn führend geplant hat. Allerdings wurde diese Planung nur teilweise im Bereich des Naschmarktes umgesetzt. Die Stadtbahn (heute U-Bahn, U4) verläuft hier wie vorgesehen unterirdisch, die Stationen sind mit hübschen sezessionistischen Gebäuden ausgestattet, und diese sind bis ins kleinste Detail, wie zum Bespiel den Geländern oder den ergonomischen Treppen durchgedacht. Auch die an der Wienzeile liegenden Wohnbauten Otto Wagners, vor allem das berühmte Majolika Haus mit der verfliesten Fassade, passen zu dem Konzept der Prachtallee und dem Zeitgeist der Wiener Werkstätten.

Nach Besichtigung der Bauwerke wurden die zwei großen Otto Wagner Jubiläumsaustellungen besucht. Eine Ausstellung befindet sich im Wien-Museum und die andere im MAK.

Die Exkursion ermöglichte den TeilnehmerInnen Verständnis für die Epoche und für den Einfluss Otto Wagners auf die Wiener Architektur im 20 Jahrhunderts. Sein Genie, die Ganzheitlichkeit, Breite und Tiefe seines architektonischen Wirkens, ist auch für die heutigen BautechnikerInnen von großer Bedeutung.

Artikel vom 04.10.2018

 geändert am:  11.11.2018   |   © HTL Mödling   |   Impressum   |   Barrierefrei   |   HTL Schulnetz   |   WebMail   |   ToDo