Direkt zum Inhalt

Umwelttechnik

Banner 07

Ausbildungsschwerpunkte

BILD 02
BILD 01
Banner 07
202309 WL U2 05

Was erwartet euch?

Smart City

(Fächerübergreifend)

In der Abteilung Bautechnik - Umwelttechnik können Schüler*innen durch eine fächerübergreifende Abstimmung von Unterrichtsgegenständen die Basis für eine nachhaltige Stadtentwicklung kennenlernen. Neben den klassischen bautechnischen Fächern werden u.a. Schwerpunkte im Bereich Wasserbau, Ökologie, Energiemanagement und Mobilität gelehrt. Die Basisausbildung richtet zunächst den Fokus auf das einzelne Gebäude, anhand dessen Bauweisen im Sinne der Kreislaufwirtschaft vermittelt werden. Darauf aufbauend geht es über die Grundstücksgrenzen hinaus in die Siedlungsplanung, welche nicht nur ökologisch und sozial verträglich ist, sondern auch auf einer nachhaltigen Energieversorgung aufgebaut ist.

BIM (Building Information Modeling)

(Fächerübergreifend)

In mehreren Unterrichtsfächern integriert ist die, für eine integrale Planung von Hoch- und Tiefbauten, unerlässliche Methode „Building Information Modeling“ (BIM). Mit laufenden Projekten wie die Digitale Baueinreichung Wien (BRISE), AR-Supported Teaching oder die digitale Smart City sollen die wesentlichen Vorteile dieser interdisziplinären Planungsmethode in die Klassenzimmer transferiert werden. Anwendungsbeispiele sind neben der fächerübergreifenden Hochbauplanung zwischen Architektur, Tragwerksplanung und Gebäudetechnik die Ökobilanzierung von Gebäuden sowie Gebäudezertifizierungen. Mit diesem Know-how konnten seit mittlerweile vier Jahren bis zu 20 Schüler*innen der Abteilung die international anerkannte BIMcert Foundation Prüfung in Kooperation mit der TU Wien absolvieren.

Ökologie, Meteorologie und Mikrobiologie

(Fächer Umwelttechnologie, Baukonstruktion)

Gemeinsam mit dem Fach Naturwissenschaften wird in allen Bereichen der Fachtheorie ein Verständnis für die Strukturen und Funktionsweisen von Ökosystemen geschaffen. Ausgehend davon können anthropogene (menschliche) Einflüsse auf die Ökosysteme verstanden und analysiert werden. Die Schüler lernen Schutzmaßnamen für gefährdete Ökosysteme zu entwickeln und zu planen. Auch der Einfluss der Natur auf anthropogene Systeme wie Bauwerke wird besprochen. Die Absolventen sollen in der Lage sein solche Auswirkungen (wie z.B.von charakterisitischen Wetterlagen) in die Planung und Kostruktion von Bauwerken einzubeziehen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Biologie der Kleinstlebewesen die an vielen Abbauprozessen in der Natur beteiligt sind und vom Umwelttechniker in vielen Bereichen (Abwasser-/Abluftreinigung, Biomasseverwertung) eingesetzt werden.

Umweltanalytik und Umweltbewertung

(Fächer Baukonstruktion, Infrastruktur und Umwelttechnologie)

Die wichtigsten chemischen, biologischen und technologischen Untersuchungsmethoden für die Ökosysteme Wasser, Luft und Boden werden angewendet um die Qualität des Systems zu evaluieren. Dafür ist auch ein fundiertes Wissen über die unterschiedlichsten Schadstoffe in diesen Ökosystemen notwendig. Wie breiten sich  Schadstoffe in Wasser und Luft aus? Wie können die wichtigsten Schadstoffe nachgewiesen werden? Im Labor werden von der einfachen Nasschemie bis zur Instrumentellen Analytik alle wichtigen Analysemethoden auch praktisch umgesetzt.  Welche Bioindikatoren gibt es für die Qualitätsbestimmung? Wie können die Schadstoffe wieder entfernt werden oder ihre Freisetzung verhindert werden?

Abfallwirtschaft und Entsorgungstechnik

(Fach Infrastruktur)

Beginnend bei der Entstehung von  Abfall, seine Sammlung, Aufbereitung, Verwertung und eventuelle Deponierung werden die wichtigsten Mechanismen und Stoffkreisläufe betrachtet. Die Planung und Erhaltung entsprechender Anlagen sind wichtiger Teil der Ausbildung. Unsere Abteilung ist deshalb auch Vorreiterabteilung bezüglich Mülltrennung in der HTL Mödling. Im Rahmen von Projekten und Diplomarbeiten wird das Müllaufkommen an der Schule untersucht und eine umsetzbares Trennsystem etnwickelt.

Naturnaher Flussbau und Umweltschutz

(Fächer Baukostruktion, Infrastruktur)

Die Ursachen für die Enstehung von Hochwassern werden vermittelt und die wichtigsten Methoden der Hochwasservorhersage erlernt. Die Schüler lernen die Planungsgrundsätze für naturnahen Flussbau und Revitalisierungsmaßnahmen an Gewässern und sind dann in der Lage entsprechende Hochwasserschutzmaßnahmen zu entwerfen. Biotechnologische und ingeneurbiologische Methoden zur Sanierung von Landschafts- und Kulturschäden werden in Theorie und Praxis kennen gelernt. Auch die Gewässergütebestimmung und Maßnahmen zur Wasseraufbereitung sind ein wichtiges Thema.

Energieeffiziente Gebäudeautomation

(Fächer Baukonstruktion, Umwelttechnologie)

Der Energieverbrauch eines Gebäudes im Laufe seiner Lebenszeit übersteigt den Aufwand bei seinem Bau um ein vielfaches. Deshalb ist ein technisches Lebenszyklusmanagment eines Bauwerkes mit ganzheitlichem Gebäude-, Energie- und Betriebsmanagment im  Sinne einer ökologisierung im Bauwesen unabdingbar. Die wichtigsten “Werkzeuge” dafür werden erlernt und angewendet.

2022 ABFALLBEAUFTRAGTER