Nachdem im ersten Jahrgang des Faches Darstellung und Gestaltung der Fokus auf der Freihandzeichnung und dem Kennenlernen der Regeln technischen Bauzeichnens liegt, wird im zweiten Jahrgang sehr bald unter der Anleitung von DI BEd. Peter Ebenhöh von Zeichenstift und Papier zur Arbeit mit dem Computer gewechselt.
Zunächst wird ein Einreichplan eines einfachen Hauses noch per Hand und Lineal gezeichnet, um das Gebäude zu verstehen und die Zeichenregeln zur Erstellung eines Einreichplanes zu festigen. In der Folge wird genau dieses Haus mit dem CAD-Programm AutoCAD zweidimensional als computerbasierte Strichzeichnung konstruiert – an Stelle des Bleistiftes tritt somit die Computermaus.
Im Sommersemester schließlich erfolgt der Umstieg auf dreidimensionales Konstruieren, der die Schülerinnen und Schüler bis zur Matura begleiten wird.
Fortan werden im CAD-Programm ArchiCAD Projekte mit Bauteilen modelliert und aus diesen dreidimensionalen Modellen die entsprechenden Pläne generiert.
Von Beginn an wird dabei darauf geachtet, BIM-konform zu modellieren – Building Information Modeling – und damit einen digitalen Zwilling eines Bauprojektes zu generieren, der fachübergreifend die Planungszusammenarbeit beispielsweise mit Haustechnik, Statik oder Facility-Management ermöglicht.